Regeln Winterliga

Liebe Uni-Liga-Teilnehmende,

die Teilnahme an dem Fußballturnier Uni-Liga Vechta geschieht auf eigene Gefahr. Jedes Team spielt in der Gruppenphase zweimal (Hin-und Rückspiel) gegen sämtliche Gruppengegner, d.h. jedes Team hat 12 Vorrundenspiele.  Nach der Vorrunde geht es im K.O.-Modus weiter, wobei jeder Platz ausgespielt wird.

Ein Spiel dauert 1x 12 Minuten, zwischen den Spielen ist eine Pause von 1-2 Minuten. Es wird zentral an- und abgepfiffen, d.h. betreten ein Team oder der Schiri verspätet den Platz, verkürzt sich die effektive Spielzeit. Achtet also selber darauf, dass ihr sofort spielbereit seid.

Es gibt keine Nachspielzeit, das Spiel endet in jedem Fall nach 12 Minuten. Sollte eine Mannschaft innerhalb der regulären Spielzeit einen Strafstoß zugesprochen bekommen haben, der bei zentralem Abpfiff noch nicht ausgeführt wurde, so ist die Ausführung noch zu gestatten. Das Spiel endet dann direkt nach dem Tor oder Fehlschuss. Bei schwerwiegenden Verletzungsunterbrechungen obliegt es dem Schiedsrichter, die Spielzeit zu verlängern.

Wertung in den Gruppen:

  • Aus den zwei Siebenergruppen qualifizieren sich die ersten vier für die Playoffs, die Fünft – und Sechstplatzierten für die Playdowns und die letzten beiden Teams der Gruppen für die Rote Laterne.

Über den Tabellenstand in der Gruppe entscheiden:

  1. Punktzahl
  2. Direkter Vergleich
  3. Torverhältnis
  4. Höhere Anzahl geschossener Tore
  5. Los

Endet ein Spiel in der K.O.-Runde unentschieden findet sofort ein Achtmeterschießen mit jeweils drei Schützen statt. Sollte es keinen Sieger geben, tritt danach jeweils ein neuer Schütze an bis zur Entscheidung.

Grundsätzlich wird nach den Regeln des Deutschen Kleinfeld-Fußball-Verbands gespielt. Es gelten folgende Ausnahmen:

1. Ausrüstung
Schienbeinschützer sind nicht vorgeschrieben, werden aber empfohlen. Eine helle, nicht abfärbende Schuhsohle wäre wünschenswert.

2. Aufstellung
Auf dem Feld stehen 5 Feldspieler und ein Torwart (5+1). Der Wechsel erfolgt fliegend am eigenen Tor. Ein Spieler darf nicht vorne hinausgehen und ein anderer kommt hinten aufs Feld. Es darf nur an einer Stelle beim eigenen Tor ein- und ausgewechselt werden.
Im Kader dürfen unbegrenzt viele Spieler stehen, allerdings darf jeder Spieler nur in einer Mannschaft pro Saison eingesetzt werden. Grundsätzlich sind Vechtaer Studierende oder Absolventen spielberechtigt.

Der Torhüter darf die eigene Spielhälfte nicht verlassen, außer zur Ausführung eines Strafstoßes.

Nach einem regulär erzieltem Tor, erfolgt der Anstoß an der Mittellinie.

Es gibt kein Abseits, die Regel ist aufgehoben.

4. Freistoß

Analog zu den Kleinfeldfußballregeln des DKFV gibt es je nach Vergehen indirekte und direkte Freistöße. Bei Foulspielen und Handspiel sind die Freistöße immer direkt.Auf direkten Freistoß entscheidet der Schiedsrichter in folgenden Fällen:

  • Übermäßiges Anrempeln, regelwidriges Treten oder unzulässige Härte, Schlagen, Beinstellen, Anspringen oder Anspucken, Handspiel – insofern dieses zu ahnden ist -, Halten des Gegners

Im Gegensatz zum direkten Freistoß kann beim indirekten Freistoß aus diesem erst dann ein Tor erzielt werden, wenn ein zweiter Spieler (egal welcher Mannschaft) den Ball berührt hat. Wenn der Ball ohne die zweite Berührung ins Tor gelangt, ist das Tor ungültig. Beim gegnerischen Tor gibt es anschließend Abstoß, beim eigenen Eckball. Gründe für einen indirekten Freistoß sind:

  • Verstoß gegen die Rückpassregel, gefährliches Spiel ohne oder mit geringer Gegnerberührung (z.B. „hohes Bein“), Sperren ohne Ball, Unterbrechungen des Spiels zur Erteilung einer Verwarnung bzw. eines Platzverweises aus disziplinarischen Gründen, Regelübertretungen, die nicht bei direktem Freistoß erwähnt sind. Der Abstand der Mauer beträgt in allen Fällen fünf Meter.

5. Wenn der Ball das Netz berührt gilt er als „Aus-Ball“.

Besondere Hinweise: 5 a) Torabstoß

Hat der Ball die Torauslinie überschritten, nachdem er zuletzt von einem Angreifer berührt worden war, darf ihn der Torwart durch Werfen, Rollen oder durch flachen Abstoß wieder ins Spiel bringen. Er ist erst wieder im Spiel, wenn er den Straf- bzw. Torraum verlassen hat. Kein gegnerischer Spieler darf sich im Straf- bzw. Torraum aufhalten, bevor der Ball im Spiel ist. Der Abwurf oder Abstoß darf über die eigene Spielhäfte hinaus erfolgen. Dies gilt für alle Situationen des Torwartes, der darüber hinaus auch selbst Tore erzielen darf.

5 b) Einwurf

Der Ball wird eingerollt, falls er im Zuschauerrang landet.

5 c) Decke

Berührt der Ball die Decke, so ist das Spiel mit indirektem Freistoß direkt unter der Stelle der Deckenberührung fortsetzen, aber mindestens außerhalb des Strafraums.

6. Verwarnungen und Feldverweis
Es gibt Zeitstrafen und rote Karten. Bei Verhängung einer Zeitstrafe wird der Spieler 2 Minuten vom Platz gestellt. Die Mannschaft spielt diese 2 Minuten in Unterzahl.

Bei roter Karte: Ausschluss des Spielers für das Spiel, die Mannschaft spielt 5 Minuten in Unterzahl, darf sich bei einem Gegentor aber wieder vervollständigen.

Zeitstrafen gibt es für: Ständiges Meckern, Ball wegschlagen, überhartes Einsteigen, Wechselfehler.

Rote Karten gibt es für: Beleidigungen des Schiedsrichters oder eines anderen Spielers, überhartes Spiel mit Inkaufnahme einer Verletzung des Gegenspielers, Grätsche von hinten, Tätlichkeiten, grobe Unsportlichkeiten.

Zu den Regeln möchten wir betonen, dass trotz allem sportlichen Ehrgeizes stets Fair-Play im Vordergrund stehen muss. Wer seinen Gegner beschimpft, bedroht oder durch rohes Spiel Verletzungen billigend in Kauf nimmt ist mit einer roten Karte zu bestrafen.

Wir möchten euch alle bitten, darauf zu achten, dass die eingesetzten Schiedsrichter überhartes Spiel durch konsequente Pfiffe unterbinden, damit sich keine Emotionen aufschaukeln oder das Spiel an Härte zunimmt durch ausbleibende Sanktionen. Da wir alle keine Profischiedsrichter sind und die Schiedsrichter keine Assistenten zur Verfügung haben, sehen wir es daher als wichtige Richtlinie für die Schiedsrichter an, Entscheidungen zu treffen, unabhängig davon, ob man hundertprozentig sicher ist, etwas genau gesehen zu haben, d.h. sobald man auf dem Feld Kontakte sieht, die man als zu hart empfindet, ist ein Foulspiel zu pfeifen. Aber auch die Teams sollten immer wieder daran zu denken, wie schwer es ist, als unerfahrener Schiedsrichter alles korrekt zu beurteilen.
Nun noch ein paar organisatorische Dinge:

Bitte seid pünktlich zu euren Spielen und Schiedsrichteransetzungen anwesend, ihr nehmt sonst anderen Teams Spielzeit weg. Die Turnierleitung behält sich vor, Teams vom Spielbetrieb auszuschließen, die ihren Ansetzungen nicht pünktlich nachkommen!
Eure Spieltermine und Schiedsrichteransetzungen entnehmt ihr bitte wie gehabt dieser Homepage.
Der Schiedsrichter übergibt jeweils dem Schiedsrichter, der als nächstes auf dem Platz angesetzt ist, die Pfeife und meldet das Spielergebnis anschließend bei der Turnierleitung. Sollte kein neuer Schiedsrichter erscheinen, ist die Pfeife am Mittelpunkt abzulegen. Bitte nicht zur Turnierleitung bringen! Für die Schiedsrichter, die als erstes angesetzt sind: Bitte vor der Partie die Pfeife abholen und Schiris der letzten Partien bitte wieder abgeben.

Wir wünschen euch viel Spaß und Erfolg bei Vechtas größtem Fußballspektakel (auch im Winter 🙂 ). Möge es fair und sportlich ablaufen. Vergesst nicht: Wir sind alle erwachsen und zum größten Teil angehende Akademiker. Lasst uns vernünftig miteinander umgehen, Freude am Sport haben und einfach kicken.